Friederike Dohmen

Als Transformations-Therapeutin nach Robert Betz® begleite ich Menschen, die Ursachen von Begrenzung, Blockaden und Leiden in ihrem Leben zu erkennen, aufzulösen und immer mehr ihrem Herzen zu folgen. Durch meine eigene persönliche Erfahrung bringe ich meinen Klienten Mitgefühl entgegen und kann mich in ihre Situation einfühlen.

Transformationstherapeutin in Freiburg im Breisgau
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Deine Angst umarmen (mit Meditation)

Angst ist gut und notwendig

Zunächst einmal ist Angst ein Gefühl, das uns vor Gefahr warnt. Und das ist sehr sinnvoll. Denn wenn Sie das Ganze einmal evolutionsgeschichtlich betrachten, so war und ist es der Zweck von Angst, unser Überleben zu sichern. Vor vielen Tausend Jahren ging es zum Beispiel darum, uns vor einem wilden Tier zu warnen. Und auch in unserer heutigen Zeit macht das Sinn. Zum Beispiel, wenn wir vor einem herannahenden Auto gerade noch zur Seite springen. Bei Gefahr, die uns durch Angst signalisiert wird, stehen uns grundsätzlich drei Reaktionsmöglichkeiten zur Verfügung: Flucht, Kampf oder Erstarren. Damit dies möglich ist, wird unser Körper bei Angst automatisch „vorbereitet“: Der Herzschlag beschleunigt sich, der Blutdruck steigt, die Atemfrequenz steigt, es wird mehr Blut in die Muskeln gepumpt. Nicht zwingend notwendige Funktionen wie die Verdauung oder bestimmte Teile unseres Gehirns (das analytische Denken), werden heruntergefahren. Denn dafür ist jetzt keine Zeit mehr. Und das ist auch gut so, denn stellen Sie sich einmal vor, Sie stünden vor dem berühmten Säbelzahntiger und würden erst einmal abwägen, welche Strategie nun die beste wäre. Bis Sie das analysiert haben, hat Sie der Tiger gefressen. Angst ist also gut und für uns Menschen notwendig.

Wenn Angst zuviel wird

Bei vielen von uns hat sich die Angst verselbständigt. Sie ist quasi ein dauerhafter Begleiter unseres Lebens geworden und auch in Situationen da, bei denen es – bezogen auf das, was gerade ist – nicht um eine konkrete Bedrohung unseres Überlebens geht. Manche Menschen spüren diese Angst bewusst, entwickeln sogar eine Angststörung oder Panikattacken. Diese dann klinisch diagnostizierten Ängste beziehen sich jedoch nicht auf das „Objekt“, um das es wirklich geht. Die Angst hat sich lediglich einen Kanal gesucht. Sehr viele Menschen jedoch sind sich gar nicht bewusst, dass sie quasi unter Dauerangst durch ihr Leben laufen und ihr Handeln von Ängsten bestimmt wird. Beides führt dazu, dass sich unser Körper in einem Dauerstresszustand befindet, was zu unangenehmen Körpersymptomen führt, die ebenfalls wieder Angst machen. Zudem ist Stress grundsätzlich der Nährboden für die Entstehung von Krankheiten. Und insbesondere führt der permanente Zustand von Angst zu einer massiven Einschränkung der Lebensqualität.

Woher kommt übermäßige Angst?

Wenn wir zuviel Angst haben, entsteht diese aus der Erwartung einer Gefahr in der Zukunft. Wir haben also Angst vor etwas, das jetzt noch gar nicht da ist. Wir könnten keinen Partner finden, unser Partner könnte sich von uns trennen, wir könnten eine schwere Krankheit bekommen, einem uns wichtigen Menschen könnte etwas Schlimmes zustoßen, wir könnten unseren Arbeitsplatz verlieren, unser Unternehmen könnte bankrott gehen, wir könnten nicht mehr genug Geld haben,… Manchmal können wir klar benennen, wovor wir Angst haben, manchmal kommt die Angst jedoch auch durch die Hintertür und es geht gar nicht um das Angstobjekt selbst, z.B. vor dem Fliegen, einem hohen Turm oder Spinnen.

Alle diese übermäßigen Ängste sind entstanden, indem wir Situationen, die wir einmal erlebt haben, auf eine bestimmte Art interpretiert haben. Wichtig ist, sich den Unterschied klar zu machen: Nicht die Situation an sich, sondern unsere Interpretion davon, hat die Angst in uns angelegt. Meist ist dies in der Kindheit geschehen, in der wir – vor allem mit unseren wichtigen Bezugspersonen wie Mama und Papa – Erfahrungen gemacht und daraus Schlussfolgerungen über uns, andere Menschen und das Leben gezogen haben. Kam zum Beispiel der Vater öfter zu spät kam, wenn er uns von der Schule abholen sollte, haben manche von uns das interpretiert als „Ich bin nicht wichtig genug“, „Auf Männer kann man sich nicht verlassen“ und entwickeln daraus die Angst vor Ablehnung oder Verlustangst. Andere Kinder, die diese Schlussfolgerung nicht ziehen, entwickeln eine solche Angst nicht.

Aus diesem Grund spielt in meinen Therapien, Coachings und Seminaren die Arbeit mit dem Inneren Kind sowie die Auflösung von Verstrickungen mit Mutter und Vater eine so große Rolle.

Warum „Verdrängen“ nicht funktioniert

Angst ist für uns Menschen in der Regel ein sehr unangenehmes Gefühl, das wir nicht haben wollen. Unsere favorisierte Strategie ist es, Angst, wenn sie denn auftaucht, „wegzudrücken“. Diese Strategie haben wir uns auch bereits in der Kindheit antrainiert, denn damals haben wir schnell bemerkt, dass Mama und Papa meist selbst keine Lösungen anbieten konnten, wie wir adäquat mit Angst umgehen. Der meistgehörte Satz „Du musst doch keine Angst haben“, hat überhaupt nicht dazu beigetragen, dass unsere Angst kleiner wurde. Zusätzlich haben wir uns noch „nicht richtig“ gefühlt, da es offensichtlich nicht angemessen war, in dieser oder jener Situation Angst zu haben. Und weil wir auch gemerkt haben, dass unsere Eltern ungeduldig und gestresst wurden, wenn wir viel Angst hatten und uns dann wohl nicht mehr so lieb hatten (was für uns existenziell notwendig war) haben wir angefangen, die Angst zu verdrängen.

Doch wenn wir unsere Angst verdrängen, z.B. durch Ablenkung, ist sie noch lange nicht weg. Sie ist genauso da wie vorher und damit auch ihre Energie in unserem Körper. Und je mehr und länger wir Angst verdrängen, umso massiver wird diese Energie und entlädt sich schließlich in allen möglichen Formen, die uns leiden lassen, weil wir nicht die Ergebnisse in unserem Leben haben, die wir uns wünschen. Bei mir war dies eine Krankheit in Form einer schweren Erschöpfungsdepression und Angststörung (es muss jedoch keine Krankheit sein). Und irgendwann fangen wir vielleicht an, uns bewusst die Frage zu stellen, wieso das so ist und was wir verändern könnten.

Geführte Meditation: Deine Angst umarmen

Der erste Schritt im Umgang mit Angst ist, sie nicht mehr wegzuschicken, sondern anzunehmen, willkommen zu heißen, sie zu umarmen. Und das machen wir, indem wir uns für sie interessieren. In manchen Menschen löst das neue Ängste aus, die Angst könnte dann schlimmer werden. Das kenne ich auch. Und ich kann Ihnen sagen: Ja, für einen Moment wird die Angst vermeintlich stärker, weil Sie sie vielleicht zum ersten Mal wirklich fühlen. Doch dann, wenn Sie sich darauf einlassen, wird es immer leichter.

Das Ziel ist auch nicht, keine Angst mehr zu haben. Vielmehr geht es darum, Angst bewusst wahrzunehmen, sie zu fühlen und Ihr Handeln nicht mehr von Ihrer Angst bestimmen zu lassen, sondern sie mitzunehmen.
Ich lade Sie nun ein, mit mir durch Ihre Angst zu gehen und Ihre Angst wie ein Baby zu umarmen, denn „Wo die Angst ist, ist der Weg“. Gehen Sie ihn, Schritt für Schritt, es lohnt sich sehr.

Und bevor Sie mit der Meditation starten, fragen Sie sich:
Wofür in meinem Leben lohnt es sich, jetzt mit Mut meiner Angst auf eine neue Art zu begegnen? Was ist Ihr Wofür?

Ich danke Ihnen schon jetzt für das Vertrauen, Sie auf diesem Weg zu begleiten.

 

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Musik zu geführte Meditation: Deine Angst umarmen

Musik hat eine heilende und beruhigende Wirkung auf unsere Körperzellen. Im Video habe ich Ihnen eine Musik-Playlist vorgeschlagen, die Sie sanft dabei begleitet, Ihren Körper aus dem Stressmodus der Angst zu holen.

Link zu der im Video genannten Musik-Playlist

 

Ich danke Ihnen für Ihr Vertrauen – und wenn Ihnen die Meditation gefällt, abonnieren Sie meinen Kanal, liken, teilen und kommentieren Sie gerne großzügig.

Herzlichen Dank,
Ihre Friederike Güssler

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